| Die bis 1,20 Meter hohe Pflanze hat steife, aufrechte Stengel mit großen eiförmigen, runzeligen, gestielten, gegenständigen Blättern.
Die Blütenknopsen werden von grünen Deckblättern umschlossen. Die Blüten leuchten während der Blütezeit von Mai bis September in rosa, violett, lila und blau und verströmen einen warmen, betörend süß-würzigen Duft.
Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, wird
er heute in Rußland, Frankreich, Italien,
Jugoslawien und Spanien kultiviert.
Das klare, farblose ätherische Öl wir durch Wasserdampfdestillation aus der blühenden Pflanze destilliert.
Der Duft ist hell, heuig, warm, süß, ambraartig (wie griechischer Retsina-Wein).
Aus 100kg Pflanzen erhält man ca. 800 Gramm ätherisches Öl.
Als Hauptinhaltsstoffe wurden Linalylacetat, Linalool, Nerolidol, Neroliacetat, Sclareol (ein Diterpenalalkohol) gefunden, die jedoch je nach Anbaugebiet, klimatischen Bedingungen stark variieren können.
Früher verwendete man die Pflanze, um die berauschende Wirkung von Wein und Bier zu verstärken.
Winzer in Deutschland, Italien und Frankreich nutzten die Pflanze, um aus ihren mäßigen Weinen echten Muskatellerwein zu »zaubern«.
Schon vor über 2000 Jahren stellten die Kelten aus der
Pflanze eine Art Tee her, mit dem sie sich in rituelle
Rauschzustände versetzten.
In der Aromatherapie wird es empfohlen bei PMS, Depressionen, Nervosität, Migräne, Varizen, Asthenie, fettiger Haut und -Haaren
Bei fettigem, schuppigem Haar und Haarwuchsproblemen nach der Haarwäsche 2 Tropfen Muskatellersalbeiöl in das nasse Haar einmassieren, oder in die Spülung geben, 2 - 3 Minuten einwirken lassen und anschließend auswaschen.
Hinweis! Muskatellersalbeiöl nicht zusammen mit Alkohol anwenden! Nicht zusammen mit eisenhaltigen Medikamenten einnehmen !
Nicht kurz vor und während starker Menstruation und nicht in der Schwangerschaft verwenden!
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