
Sandelholzöl
Santalum album
Pflanzenfamilie Santalaceae/Sandelholzgewächse
Ursprungsland: Südost-Indien
Botanik: 8 - 12 Meter hoher, immergrüner, sehr langsam wachsender Baum, der das ganze Jahr blüht. Er hat gelbliches, schweres Holz und wächst als Schmarotzer.
Ölgewinnung: Das ätherische Sandelholzöl wird aus dem Kernholz des Stammes und der Zweige durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Es ist zähflüssig, hellgelb,und verströmt einen balsamisch-süßen, würzig-holzigen Duft.
Hauptinhaltsstoffe: Santanol, Santen, Tereresantanol, Borneol, Isovaleraldehyd, Santalen, Santalal, Santenon, Teresantalsäure, Santenonalkohol, Santalsäure, Nortricyclosantalol, Santalon, und andere.
Allgemeines: Sandelholz spielt in
Indien seit tausenden von Jahren eine herausragende Rolle in der
hinduistischen Religion. Während Ritualen werden
Sandelholzstäbchen zur Meditation abgebrannt, ebenso wie auch in
China werden Sandelholzzubereitungen als Heilmittel verwandt. Aus
dem Holz wurden Möbel hergestellt, da sie resistent gegen
Ameisen und anderes Ungeziefer sind. Wie viele andere Öle
unterscheiden sich auch die des Sandelholzes je nach Anbaugebiet.
Während der des Ostindischen weicher, intensiver und
balsamischer duftet, wirkt das Westindische härter und holziger.
Hinsichtlich seiner aphrodisierenden Wirkung wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, daß daß das mit dem männlichen Achselschweiß ausgeschiedene Androstenol in geringer Konzentration dem Duft von Sandelholz, und vom strukturellen Aufbau dem männlichen Sexualhormon Testosteron sehr ähnlich ist. Für solche Anwendungen ist eher das Ostindische das Öl zu bevorzugen.
Hinweis: Nicht bei akuter Nierenentzündung einnehmen!
Herkunft: Ostindien
Pflanzenteil: Holz
Herstellungsart: Wasserdampfdestillation
Verpackungseinheit: 5ml
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Änderung: 15.09.2008
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