Weihrauchöl
Boswellia sacra
Familie Burseraceae/Balsambaumgewächse
| Der Weihrauchbaum (Olibanum) wächst im Hügelland Indiens und Arabiens. Die besten Qualitäten kommen nach wie vor aus Somalia/Äthiopien. Zur Gewinnung des Harzes wird die Rinde der 3 bis 7 Meter hohen Bäume angeritzt. Der austretende Pflanzensaft erstarrt an der Luft zu rot-gelblichen oder bräunlichen "Tränen" . So kann ca. 1 Kilogramm Harz je Baum pro Jahr gewonnen werden. Nach dem Sammeln werden die Harzstücke sortiert und nur die erste Qualität findet Verwendung zur Herstellung von ätherischem Öl und Heilmitteln. Der indische Weihrauch Boswellia serrata unterscheidet sich vom arabischen Boswellia sacra sowohl bei den Inhaltsstoffen als auch durch den frischeren und harzigeren Duft. Das ätherische Weihrauchöl wird durch Wasserdampfdestillation des Harzes gewonnen, das ca 3 - 5% ätherische Ölanteile enthält. |
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Weihrauch als Kulturgut
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Im Bereich der Gesichtspflege ist Weihrauchöl besonders bei alternder Haut von Nutzen. Es belebt, gibt schlaffer Gesichtshaut Spannkraft zurück und verzögert die Faltenbildung. Das Öl wird empfohlen bei Hautunreinheiten, in der Narbenpflege und zur Behandlung von Schwangerschaftsstreifen (auch vorbeugend).
Zur Anwendung kann es in Cremes (1 bis 2 Tropfen/50ml) oder Basisölen eingearbeitet werden.
Im psychisch-seelischen Bereich soll es -in der Duftlampe angewendet- emotional beruhigend wirken und Stimmungsschwankungen ausgleichen.
Weihrauchöl ergänzt sich gut mit Myrte, Myrrhe, Tonka, Zeder, Cistrose, Styrax, Zitrus- , Blüten- und Koniferenölen.
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Letzte Änderung: 5.11.2008
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