Nature - Die Alternative

Calendulaöl
Calendula officinalis
Pflanzenfamilie Asteraceae


Ringelblume - Calendulablüte Die Heimat der Ringelblume ist wahrscheinlich das südliche Europa. Angebaut wird sie heutzutage hauptsächlich in Ägypten, Ungarn, Polen und den Balkanländern.
Sie ist eine ein-, selten zweijährige, bis zu 50 cm hohe, eigenartig harzig riechende und behaarte Pflanze mit spindelförmiger, fasrig verzweigten Pfahlwurzel. Am aufrechten, wenig verzweigten Stängel stehen in wechselständiger Anordnung die klebrigen, fein behaarten Blätter. Am Ende der Äste sitzen einzeln die 2 - 5 cm breiten gelborangen Blütenkörbchen. Die Früchte sind mit kurzen Stacheln und Haken versehen; die äußeren sind kahnförmig, die inneren kreisrund eingerollt und auf der Rückseite quergerieft.
Die wertvollen Inhaltsstoffe der Ringelblume Calenduloside (Oleanolsäureglykoside), ätherisches Öl, Carotinoide, Flavonoide und Triterpenalkohole werden durch Mazeration entzogen. Die Blüten werden dazu mehrere Wochen in einem fetten Öl - meist Oliven- oder Sojaöl - in geschlossenen Glasbehältern der Sonne ausgesetzt.
Das rötlichgelbe Calendulaöl hat einen leichten Kräutergeruch.

Wirkungshinweise:

Kräuterbücher der Vergangenheit empfehlen die Calendulapflanze für alle erdenklichen Verletzungen und Schädigungen der Haut und des Gewebes.
Mit Extrakten aus Calendulablüten wurden äußerlich ( in Form von feuchten Umschlägen und eingearbeitet in Salben) Wunden mit verzögerter Heiltendenz, Verbrennungen (u.a. Sonnenbrand), Abschürfungen, Schrunden, aufgescheuerte Hautpartien, angegriffene Schleimhaut, Wundliegen, Akne..
Bei Haut und Gewebe, das durch äußere Einflüsse angegriffen oder geschädigt ist (Verbrennungen usw.) wird eine rasche Besserung beschrieben.
In der Kräuterkosmetik wird Präparaten, die einen Calendula-Extrakt enthalten, ein günstiger Einfluß auf empfindliche und dadurch leicht entzündliche Haut zugeschrieben. Bekannt ist von früher auch die Anwendung von Calendulablüten-Aufgüssen (Kompressen) für Schönheitszwecke zur Tonisierung der Haut.
Inhaltsstoffe weisen auch auf krampflösende Eigenschaften hin.
Auch bei Verstauchungen, Prellungen und Blutergüssen hat sich Calendulaöl bewährt.
In der kosmetischen Anwendung wird das Öl bei trockener Altershaut, sowie in Sonnenschutzmitteln, Babyölen und Hautschutzcremes eingesetzt.

In den letzten Jahrzehnten hat die pharmakologische Forschung erkannt,daß weder synthetisch nachgebaute Pflanzenstoffe, noch aus Pflanzen isolierte Einzelbestandteile den aus den Pflanzen extrahierten Gesamtkomplexen gleichwertig sind.
Bei der Synthese und Isolierung kann nicht die Vielzahl der natürlichen Begleitstoffe erfaßt werden, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig unterstützen.

Calendulaöl empfiehlt sich in Mischung mit anderen wertvollen Ölen z.B. Weizenkeim-, Macadamia-, Wildrosen-, oder Aloe-Vera-Öl als vorzügliches Trägeröl für den Einsatz bei rauher, spröder, aufgesprungener oder sonnengeschädigter Haut.
Es eignet sich für alle Hauttypen und wird bevorzugt zur Pflege von Alters- und empfindlicher Babyhaut angewendet.
Durch Zusatz ätherischer Öle läßt sich die Wirkung des Calendulaöls gezielt für spezielle Anwendungen noch steigern.

Herkunft: Europa
Pflanzenteil: Blüten
Herstellung: Mazeration

Verpackungseinheit: 100ml

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Letzte Änderung:  15.10.2008