Nature - Die Alternative

Moringaöl
Behenöl

Moringa oleifera
Pflanzenfamilie Moringaceae


Moringabaum

Der Moringa Oleifera stammt ursprünglich aus Indien, wo er am Fuße des Himalayagebirges wächst.
In alten Schriften der Hindus wurde schon vor 5000 Jahren über Moringa berichtet .
Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Moringabaum über die tropischen und subtropischen Regionen der Erde verteilt.
Er wird inzwischen in vielen Ländern als Gemüse- und Ölpflanze kultiviert und angebaut.
Der Moringabaum hat sich im Laufe der Jahrhunderte an seine unterschiedlichen Umgebungen angepasst und es sind inzwischen 13 Arten bekannt.
Die bekannteste Art ist jedoch der Moringa oleifera,

Der kleine, laubabwerfende Baum mit korkartiger Rinde und überhängenden, zerbrechlichen Zweigen bis ca. 60 cm Länge, an denen sich paarig gefiederte, hellgrüne Blätter bestehend aus zahlreichen kleinen, ovalen Fliederblättchen bis ca. 2 cm Länge ausbilden.
Er wächst bis zu 30 cm im Monat und kann in einem Jahr bereits eine Höhe von bis zu 4 Metern erreichen.
Ausgewachsen wird er ca.15 Meter hoch.

Die Blätter des Moringabaumes können roh und frisch als Salat oder gekocht als Gemüse gegessen werden.
Auch Soßen und Suppen lassen sich aus den Blättern herstellen. Sie schmecken sehr gut und sind eine ausgezeichnete Vitaminquelle.
Die frischen Blätter enthalten:
3 mal mehr Eisen wie Spinat
ebenso viel Proteine wie Eier
7 mal so viel Vitamin C wie Orangen
4 mal mehr Vitamin A wie Karotten
3 mal mehr Kalium wie Bananen
4 mal mehr Kalzium wie Milch

Die Sprossen haben den Geschmack und die Schärfe von Rettich, können zum Würzen benutzt oder so gegessen werden.
Von den getrockneten Blättern läßt sich ein nahrhaftes Pulver herstellen, das Speisen, Backwaren oder Getränken als wertvolle Nahrungsergänzung zugefügt werden kann.
Die getrockneten Blätter enthalten:
25 mal mehr Eisen wie Spinat
4 mal mehr Proteine wie Eier
0,75 mal so viel Vitamin C wie Orangen
10 mal mehr Vitamin A wie Karotten
15 mal mehr Kalium wie Bananen
17 mal mehr Kalzium wie Milch

Moringapulver ist auch sehr wichtig für Haus- und Kleintiere, die genau wie wir Menschen an Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden können.

Aminosäuren sind die wichtigsten Bausteine unseres Körpers, sie dienen als Bausteine für die Körperproteine, Eiweißbausteine, aus denen der Körper von Mensch, Tier oder Pflanze aufgebaut wird.

Moringa enthält 18 von 20 bekannten Aminosäuren. Man unterscheidet bei den Aminosäuren die essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren.
Essentiell heißt, dass der Körper diese nicht selbst herstellen kann.
Deshalb sollten sie dem Organismus mit der Nahrung oder mittels Nahrungsergänzung zugeführt werden.
Nicht-essentiell heißt, dass der Körper diese selbst herstellen kann, aber die Bausteine auch der Nahrung entnommen werden müssen.
Alle essentiellen Aminosäuren sind in Moringa nachgewiesen.

Die Funktion von Aminosäuren:

Enzymatische Wirkung.
Hormonelle Wirkung.
Antikörper Wirkung.
Regulieren des Säuren-Basen-Haushalts.
Sie transportieren Sauerstoff, Vitamine und Mineralstoffe zu unseren Zellen.
Sie bauen unseren Körper auf und halten ihn instand (Knochen, Zähne, Haut, Bindegewebe, Haare, Blutgefäße usw.).
Fehlt eine der Aminosäuren oder ist von einer der Aminosäuren zu wenig vorhanden, werden im Maße des Defizites dieser Aminosäuren, auch die anderen Aminosäuren in ihrer Funktion eingeschränkt.

Moringa enthält die folgenden 18 Aminosäuren.

1 Isoleucin
2 Leucin
3 Lysin
4 Methionin
5 Phenylalanin
6 Threonin
7 Tryptophan
8 Valin
9 Alanin
10 Arginin
11 Thyrosin
12 Asparagin Säure
13 Cystin
14 Serin
15 Glyzin
16 Histidin
17 Proline
18 Glutaminsäure

Moringablüten

Antioxidantien (Oxidationshemmer) wirken meist als Radikalfänger.
Freie Radikale sind hochreaktive Sauerstoffverbindungen (aggressive Moleküle).
Freie Radikale werden bei fast allen Stoffwechselvorgängen gebildet, sind für den Köper sehr schädlich und werden mit der Entstehung vieler Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.
Die vermehrte Bildung von freien Radikalen erfolgt durch Stress, Ozon, UV-Strahlung, einseitige Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum.
Antioxidativ wirksame Substanzen kommen auf narürliche Weise in der Nahrung und im menschlichen Organismus vor.
Antioxidantien sind auch ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Muttermilch, sie wirken im Organismus des Babys als Radikalfänger und helfen u. a. bei der Infektionsabwehr.
Ein sehr wichtiger Radikalfänger ist z. B. "Vitamin C".
Im Körper wird das Vitamin C über die Blutbahnen transportiert. Es reagiert mit den freien Radikalen zum Beispiel unter Bildung von Wasserstoffperoxid, das dann zerfällt
Solche entzündungshemmenden Stoffe wirken am besten, wenn sie mit anderen ähnlichen natürlichen bioaktiven Stoffen kombiniert werden.
Dadurch wird eine weitaus höhere Wirkung erreicht, als nur durch einen dieser Stoffe.

Antioxidantien in Moringa:

Vitamin A, C, E, K
Magnesium, Zink, Selenium
Leucin, Choline, Zeatin
Chlorophyll, Beta-Sitosterol, Kampferol
Quercetin, Rutin, Caffeoylquinic Säure
Lutein, Zeaxanthin, Glutathione
Beta Carotin, Alpha Carotin andere Carotine
Stigmasterol

Bei Vegetariern ist es wichtig, dass sie eiweißreiche Nahrung (Bohnen, Erbsen, Soja, Nüsse, usw.) mit Getreide- und Reisprodukten kombinieren.
Für sie ist eine Nahrungsanreicherung mit Moringa sehr zu empfehlen.

Moringablüten sind eine wertvolle Bienentracht denn der Baum blüht schon ca. 8 Monate nach der Anpflanzung fast das ganze Jahr über.
Die Blüten haben einen pilzartigen Geschmack und können in Salaten gegessen oder einfach in den Speisen mitgekocht werden.

Ein Tee aus den Blüten soll sehr gut gegen Husten und Erkältung wirken.

Der Moringa bringt jährlich eine reiche Ernte an Früchten.
Die grünen frischen Früchte auch "Plots" oder "Drumsticks" genannt, werden bis zu 30 cm lang, sehen aus wie unsere Bohnen und enthalten 20 bis 30 erbsengroße Samen.
Die Früchte können als frische Schoten roh gegessen werden oder man kann sie als Gemüse kochen. Sie sind sehr nahrhaft und schmecken gekocht wie Spargel.

Solange es gelegentlich regnet trägt der Baum Blüten und solange Blüten da sind gibt es auch Früchte.
In Gebieten, in denen es das ganze Jahr über regnet, versorgt der Moringa die Menschen kontinuierlich mit reichlich Früchten.
Die älteren Früchte können, wenn sie trocken und braun werden, für die Samengewinnung genutzt werden.
Der Samen ist etwas größer als eine Erbse und kann ebenfalls wie Erbsen gekocht oder wie Nüsse geröstet und dann gegessen werden
Die Moringasamen haben einen hohen Öl-Anteil von bis zu 45%, aus ihnen wird ein qualitativ hochwertiges Öl gewonnen.

Moringabaum

Wegen seines hohen Gehaltes an Behensäure wird es auch als Behenöl bezeichnet.
Behenöl dient seit Jahrtausenden und heute noch als Basismittel für Parfums, hochwertige Seifen und auch Cremes werden aus dem Öl hergestellt.
Wegen seiner weichmachenden und nährenden Eigenschaften eignet sich Moringaöl wunderbar zur Haar- und Hautpflege.
Das hellgelbe bis hellbraune Moringaöl wird in der Kosmetikindustrie hoch geschätzt und war bereits in der Antike bei den Griechen und Indern sehr begehrt. Wahrscheinlich auch durch seine Eigenschaft, störende Körpergerüche zu eliminieren.
Es ist das bekannteste stabile Pflanzenöl, wird in der Naturkosmetik vor allem zur Behandlung trockener Haut und als Stabilisator für Kosmetika eingesetzt.

Hauptbestandteile:
Glyceride der Olsäure 65,7 %
Linolsäure 3-4 %
Palmitinsäure 9,3 %
Stearinsäure 7,4 %
Behensäure 8,6 %
Myristinsäure 1,5 %
und Spuren von Lignocerinsäure.

Moringaöl wird auch als Treibstoff, Schmiermittel für Maschinen oder Brennstoff für Öllampen verwendet.

Der Presskuchen, der bei der Ölgewinnung übrig bleibt, ist sehr reich an vielen wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen und Spurenelementen, er kann als Tiernahrung, Bodenverbesserer oder für die Wasserreinigung verwendet werden.

Schweizer Forscher haben entdeckt, dass Moringasamen Stoffe enthalten, die verunreinigtes Wasser reinigen können. Bereits 0,2 Gramm Moringasamenpulver reichen, um 1 Liter Trinkwasser aufzubereiten.
In den Moringasamen sind Stoffe enthalten, die sich mit den Schwebeteilchen im Wasser binden, wodurch die Schwebeteilchen schwerer werden und zu Boden sinken.
Da sich Bakterien, Viren und Schimmelsporen ebenfalls an diesen Schwebeteilchen binden, werden sie bei diesem Prozess abgetötet und aus verschmutztem Wasser entsteht Trinkwasser. In vielen Ballungsgebieten Afrikas reinigen Frauen in den Dörfern auf diese Weise mit Moringasamen Ihr Wasser.

Herkunft: Afrika
Pflanzenteil: Samen
Herstellungsart: Kaltpressung

Verpackungseinheit: 100ml

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Letzte Änderung:  10.01.2009