Informationen der Herstellerfirma:
ist ein Biokatalysator pflanzlichen Ursprungs, um den Pflanzen
eine höhere Widerstandskraft zu vermitteln, d.h.: eigene
Abwehrmechanismen gegen Krankheiten, biotische und abiotische
Streßfaktoren zu aktivieren. Die spezielle Gewinnungsmethode des
Pechnelkenextrakts ist unter dem Markennamen ComCat® mit
der Kenn-Nummer LS 004990-00-00 bei der Biologischen
Bundesanstalt Für Land- Und Forstwirtschaft (BBA) in der Liste
der Pflanzenstärkungsmittel registriert und wurde im
Bundesanzeiger bekanntgemacht.
ComCat ® ist gemäß der EU-Verordnung 2092/91 für den
Ökologischen Landbau zugelassen.
ComCat ® ist zum Patent angemeldet und über das PCT Abkommen
mit der Internationalen Patentklassifikation "6" in
mehr als 20 Ländern geschützt, und wird zur Zeit in 24 Ländern
erfolgreich angewendet.
Forschung & Entwicklung
konzentrieren sich zunächst auf einen generellen
Stärkungseffekt bei den behandelten Pflanzen und auf die
Resistenzinduktion zur Aktivierung pflanzeneigener
Abwehrmechanismen gegen Streßfaktoren. Für den Nachweis
biokatalytischer Effekte diente u.a. die Ermittlung der
Zellteilungsrate bei behandelten Einzellern. |
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Es liegen zwei Dissertationen vor, die sich mit den
Wirkmerkmalen von Pechnelkenextrakt befassen.
Im übrigen wird auf die Publikation in Phytochemistry 52 (1999),
1607-1610 verweisen, in der über die Neuentdeckung von bisher
nicht bekannten pflanzlichen Wirkstoffen berichtet wird.
Das Geheimnis der Pechnelke - Wie Lychnis viscaria das Wachstum anderer Pflanzen fördert. idw, Presseinformation vom: 17.05.2000, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Es klingt, als müsse man schon sehr an die Wirkung glauben.
Doch bereits vor 200 Jahren waren Mönche davon überzeugt, das
ein Extrakt aus den Samen der Pechnelke auf wundersame Weise das
Wachstum anderer Pflanzen fördere. Die Pechnelke ist im
Mittelmeerraum mit fünf Arten vertreten. Das ausdauernde Kraut
mit schmalen Blättern und roten oder weißen Blüten wird bis zu
60 Zentimeter hoch und bildet weite Rasen. An der Universität
Bonn ist es den Forschern nun gelungen, diese fabelhafte
Eigenschaft der Pechnelke (Lychnis viscaria) auch biochemisch zu
beweisen. Nach drei Jahren intensiver Suche ist die Arbeitsgruppe
von Heide Schnabl (Institut für
Landwirtschaftliche Botanik) auf des Rätsels Lösung
gestoßen.
Die Wissenschaftler fanden zwei Pflanzenhormone aus der Klasse
der sogenannten "Brassinosteroide" von denen man bisher
überhaupt nicht wußte, dass sie in der weit verzweigten
Pflanzenfamilie der Pechnelke überhaupt zu finden sind. Eines
dieser Wachstumshormone war bisher sogar gänzlich unbekannt.
Über die wachstumsfördernde Wirkung hinaus schützt dieser
Stoff auch gegen den Mehltau bei Gurken, das Tabakmosaikvirus der
Tabakpflanze und bei Tomaten gegen den Grauschimmel. Neue Studien
haben gezeigt, dass die Erträge von Weizen oder Roggen nach der
Behandlung mit dem Pechnelkenextrakt um 20 bis 40 Prozent zu
steigern sind. Dabei enthält ein Liter der Lösung nur wenige
Millionstel Gramm dieses Wirkstoffes. Darüber hinaus ließ sich
eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern
und Luftschadstoffen nachweisen.
Nach diesen Ergebnissen soll das Pechnelkenextrakt nun in großem
Stile in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Einige Provinzen
der Volksrepublik China haben bereits erste Erfahrungen gemacht.
Mittlerweile klopfen Saatgutexperten aus der ganzen Welt an die
Tür des Bonner Institutes. Sie haben bereits ein internationales
Patent angemeldet, das von einer eigens gegründeten Firma
vermarktet werden soll. [Quelle: Joachim Schüring und
Universität Bonn]
Ein interessanter Artikel erschien auch unter der Überschrift: "Viagra für Pflanzen" in der Zeitschrift "Die Woche", Ausgabe 21, Seite 25.
Anwendung:
Auf 1 Liter Wasser 1 gestrichenen HT-Meßlöffel (2 Gramm)
Pechnelkenextrakt.
Bitte diese Dosierung exakt einhalten, da sich bei höherer
Dosierung die Wirkung abschwächt.
Lediglich bei Gemüse dürfen bis zu 2 HT-Meßlöffel (4 Gramm)
je Liter Wasser verwendet werden.
Mit der fertigen Lösung kann sowohl gegossen als auch gespritzt
werden. Blumen, Stauden und kleinere Sträucher sollten gegossen,
größere Pflanzen gespritzt werden, um eine gleichmäßige
Verteilung auf alle Pflanzenteile zu gewährleisten.
Die Anwendung erfolgt alle 4 bis 6 Wochen.
Sie finden Pechnelkenextrakt auf unseren Seiten unter Hobbythekprodukte.
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